Umweltbildungszentrum Britzer Garten

Neues Umweltbildungsznetrum im Britzer GartenIm Rahmen der Leitlinie "Der Berliner Weg zur Natuerziehung", die vom Arbeitskreis Grün macht Schule bei der Stiftung Naturschutz Berlin 1985 entwickelt wurde, sollte für Schulen in den Bezirken Neukölln und Tempelhof ein Freilandlabor eingerichtet werden, um ökologischen orientierten Unterricht im damaligen Gelände der Bundesgartenschau 1985 anzubieten. Die Voraussetzungen waren durch die verschiedensten naturnah gestalteten Flächen ideal. Da nach der Bundesgartenschau der Park in seiner Struktur erhalten bleiben sollte, wurde auch die Idee aufgenommen, für den Besucherverkehr ein Veranstaltungs-und Ausstellungsangebot zu entwickeln. Als Standort wurde der Umweltpavillon ausgewählt, der während der BUGA für die Präsentation der Naturschutz-und Umweltschutzarbeit genutzt wurde. Immerhin endete die Nutzung des Pavillon erst 2017 mit dem Bau des neuen Umweltbildungszentrums.

Ausstellungsfläche im AussenbereichDas Umweltbildungszentrum bietet die Möglichkeit während des gesamten Jahres Umweltbildungsveranstaltungen anzubieten. Schulklassen, Kitagruppen, Fortbildung für pädagogische Fachkräfte nutzen die Veranstaltungen ebenso wie an den Wochenenden Familienworkshops, Kindergeburtstage mit Naturstreifzügen, Vorträge und Seminare für alle Ziel-und Altersgruppen durchgeführt werden. Im Ausstellungsraum gibt es viele Exponate, um Tiere und Pflanzen kennenzulernen.

Während des gesamten Jahres zeigt das Freilandlabor in einem Außen-Ausstellungsbereich Ausstellungen zu Natur-und Umweltthemen. Hier können Sie sich über Tiere und Pflanzen der Stadt informieren. Im angrenzenden Wäldchen beginnt dann ein Naturentdeckungspfad. Themen sind das Leben im Boden, Was ist Sukzession, Wissenwertes zum Thema Baum, Solitärbienen-und wespen. Spielerisch können Kinder dann auch eine "Fuchsbau" spielerisch erkunden. Außerdem gibt es auch einen Baumführer durch den Britzer Garten.

Der Britzer Garten

Blick auf den SeeWas macht den Britzer Garten auch nach 35 Jahren spannend? Der Park mit einer Größe von ca. 90 ha hat nicht nur für Erholungssuchende und Familien viel zu bieten. Es gibt viele verschiedene Lebensräume für wildlebende Tier- und Pflanzenarten. Waldbereiche, Wiesenflächen, Bachläufe (wenn auch künstlich angelegt), Teiche, den großen Seenbereich mit Feuchtgebiet. So können bei Führungen viele Vogelarten, Lebewesen im Wasser und Wildpflanzen gezeigt werden. Auch für die gärtnerisch Interessierten bieten Rosengarten, Karl-Foerster-Staudengarten, Dahlien-und Tulpenschau Anregungen für den eigenen Garten. Kräuterfreunde lieben besonders den mittelalterlichen Hexengarten.

Der hundefreie Park ist besonders für die Kinder attraktiv. Große Spielwiesen lassen Toben und Rennen zu. Viele Spielplätze, auch mit Wasser, sind vorhanden. Schafe, die die Wiesen beweiden, Esel, Rinder und Ziegen beleben außerdem den Park.Wer mehr über Hongibienen erfahren möchte, kann sonntags das Bienenhaus besuchen. Außerdem halb Parks gibt es dann noch die Britzer Mühle, eine Holländermühle, die 1985 aufgebaut wurde. Man kann nur die Mühle besichtigen, sondern Brot und Mehl kaufen und auch das Müllerhandwerk erlernen.

Kunst und Kultur gehört natürlich auch zum Park wie auch eine Parkeisenbahn.

 

 

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